Investment Betrüger erfinden neuerdings Firmen aus Japan

Wichtig: Nach verschiedenen erfolglosen Bestechungs- und Erpressungsversuchen haben die Gangster ihre Seiten offline genommen!

Wir freuen uns, diesem Gesindel das Geschäft verdorben zu haben – auch, wenn wir uns jetzt massiven Drohungen ausgesetzt sehen. (28.9.2020)

Von Taiwan nach Japan: die Kleiderwechsel einer Gang

Taiwan und Japan liegen nicht weit entfernt voneinander. Solch elementaren Geographiekenntnisse dürfen bei gebildeten „Brokern“, allesamt aus Südengland bzw. der „City“ (London) stammend, vorausgesetzt werden. Diese Nähe mag inspirierend auf dieses Team von Investment Betrügern gewirkt haben. Bisher waren sie vorwiegend mit Firmen aus Taiwan zugange. Jetzt erfinden die Investment Betrüger Firmen aus Japan als Anlageobjekte. Sie haben gleich sieben neue „japanische Investmentfirmen“ an den Start gebracht, nachdem bisher ca. 15 „Taiwanesische Brokerfirmen“ eingesetzt wurden. 

Denn einziges Ziel der neuen „Japan–Mission“ ist es, auf hochprofessionelle Weise noch mehr Investmentbetrug zu begehen!

Nach unserem bisherigen Kenntnisstand waren anfänglich insbesondere Deutschland, Belgien, Österreich, die Schweiz und Skandinavien Zentrum der Raubzüge. Aber jetzt scheint sich das „Jagdgebiet“ der Gangster auf Südeuropa auszudehnen.

Jedoch genau so wenig wie „neue Kleider einen neuen Kaiser machen“, so wenig machen neue „japanische Websites“ eine seriöse Brokerfirma aus. 
Daher: Gehen Sie keine Geschäfte mit diesen hochprofessionellen Anlagebetrügern ein! Finger weg! 

Aktuell sind uns diese Firmen aus Japan der Investment Betrüger bekannt:

Der „modus operandi“ ist absolut identisch zur bisher bekannten Vorgehensweise. Doch kleine Veränderungen zeigen, dass die Vorgehensweise verfeinert wurde. Offenbar geschieht das „onboarding“ neuer Kunden neben „Called Calls“ jetzt auch über fingierte Websites. Auf diesen hinterlassen interessierte Investoren ihre Kontaktdaten. Ebenfalls hat sich die Gestaltung der Websites verbessert. Weiterhin ist die mediale Vorbereitung durch gefälschte Artikel breiter gestreut.

Inzwischen haben die Gangster ihre Firmen offiziell über Gleif registriert. Dadurch verbergen sie noch besser, dass sie Scheinfirmen sind.

Die Gangster fälschen glaubwürdige Medien!

Anders gesagt, es werden seriöse Medien nachgeahmt, wie die folgenden Beispiele zeigen:

The Economist

  1. Gefälschter Artikel über Oita Chuo Pacific Management
  2. Gefälschter Artikel über Akita Michinoku Capital

Forbes

  1. Gefälschter Artikel über Crest View International
  2. Weiterer Gefälschter Artikel über Akita Michinoku Capital
  3. Gefälschter Artikel über Oita Chuo Pacific Management

The Wall Street Journal

  1. Gefälschter Artikel über Crest View International
  2. Gefälschter Artikel über Akita Michinoku Capital